Nach unserer Pause hat sich nichts an unserer vorraussichtlichen Ankunftszeit geändert. Wir werden so um 16:00 Uhr in Xanten eintreffen.
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Samstag, 15. August 2026 – auf dem Weg nach Hause
Tot ziens, Ameland!
So, wir sind gerade von der Fähre runter und damit wieder auf dem Festland angekommen!
Unsere aktuelle voraussichtliche Ankunftszeit in Xanten liegt bei 16:00 Uhr.
Spätestens bei unserer Pause werden wir euch noch einmal ein Update geben, wann wir voraussichtlich in Xanten ankommen werden. Sollte es unterwegs beispielsweise durch Stau zu größeren Verzögerungen kommen, werdet ihr natürlich ebenfalls frühzeitig informiert.
Ein letzter Morgen auf Ameland
Heute Morgen hat zum Glück alles gut geklappt.
Nach unserer letzten Nacht auf Ameland wurden noch die restlichen Sachen eingepackt, wir haben ein letztes Mal gemeinsam gefrühstückt und anschließend unser Lager fertig geputzt.
Als dann alle Koffer, Materialien und die letzten Sachen unserer Waschbärfamilie verstaut waren, hieß es tatsächlich:
Abschied nehmen und auf zur Fähre!
Damit haben wir unser Zuhause der vergangenen zwei Wochen verlassen und uns auf den Weg zurück nach Deutschland gemacht.
Eine Fähre voller Ferienlager
Auf der Fähre wurde noch einmal deutlich, dass heute nicht nur unsere Waschbärfamilie Ameland verlässt.
Wir konnten viele andere Ferienlager sehen, die ebenfalls auf dem Rückweg sind. Dementsprechend voll war die Fähre – schließlich machen sich heute ziemlich viele Teilnehmende und Betreuende gleichzeitig auf den Heimweg.
Mittlerweile liegt die Überfahrt hinter uns und alle unsere Waschbären sind wieder auf dem Festland.
Jetzt freuen wir uns einfach darauf, bald wieder in Xanten anzukommen und nach zwei gemeinsamen Wochen unsere Familien, Freunde und Liebsten wieder um uns zu haben.
Aktuelle Ankunftszeit
Voraussichtliche Ankunft in Xanten: 16:00 Uhr
Wir melden uns spätestens bei unserer Pause noch einmal mit einer aktualisierten Ankunftszeit.
Jetzt liegt nur noch die letzte Etappe unserer gemeinsamen Reise vor uns:
Auf nach Xanten!
Tot ziens, Ameland – bis später in Xanten!
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Freitag, 14. August 2026 – unser vorletzter Tag
Ein letztes Mal Waschbären suchen
Unseren vorletzten Tag auf Ameland starteten wir zunächst ganz normal mit dem Frühstück. Danach ging es allerdings nicht ganz so normal weiter, denn langsam merkt man an allen Ecken und Enden:
Unser Ferienlager nähert sich tatsächlich dem Ende.
Ein letztes Mal wurden unsere Waschbär-Maskottchen versteckt und auch das letzte Tagesrätsel wurde gestellt.
Danach hieß es:
Aufräumen, putzen und Koffer packen!
Heute mussten wirklich alle Waschbären mit anpacken.
Unsere Inselwaschbären waren vor allem für ihre Zimmer und Koffer zuständig. Kleidung, Handtücher und alles, was sich in den vergangenen zwei Wochen irgendwie im Zimmer verteilt hatte, musste wieder seinen Weg in die richtigen Taschen und Koffer finden.
Wir hoffen sehr, dass dabei am Ende auch wirklich jede Socke, jedes T-Shirt und jede Unterhose im richtigen Koffer gelandet ist.
Die erwachsenen Waschbären kümmerten sich währenddessen um den Rest des Lagers. Unsere Koch-Waschbären begannen langsam damit, die Küche zusammenzupacken, während Materialien verstaut, Räume aufgeräumt und die ersten Sachen für die morgige Abreise vorbereitet wurden.
Und während überall fleißig gearbeitet wurde, tauchten nach und nach auch fast alle versteckten Waschbären wieder auf.
Einer davon sorgte allerdings noch einmal für eine richtig wichtige Überraschung.
Vier Tage verschwunden – vier Murmeln!
Ben von den Schlumpfjägern fand tatsächlich einen Waschbären, der sich bereits seit unglaublichen vier Tagen erfolgreich vor uns versteckt hatte!
Damit gab es natürlich nicht nur die übliche eine Murmel.
Vier Tage Suche = vier Murmeln für die Schlumpfjäger!
Ben hatte damit die Ehre, gleich vier wichtige Murmeln für seine Waschbärbande zu erbeuten.
Bravo – grandiose Leistung!
Und zu diesem Zeitpunkt wussten wir natürlich noch nicht:
Vielleicht würden genau diese vier Murmeln später tatsächlich über Sieg oder Niederlage entscheiden …
Ein letztes Mal Hollum
Nachdem die Zimmer weiter aufgeräumt wurden, die Koffer sich immer mehr füllten und unser Lager langsam wieder etwas weniger bewohnt aussah, machten wir uns noch einmal auf den Weg nach Hollum.
Es war unser letzter Stadtbesuch dieses Ferienlagers.
Dort konnte das restliche Taschengeld ausgegeben und noch einmal alles besorgt werden, was man für die Heimfahrt unbedingt braucht.
Also natürlich:
Süßigkeiten.
Manche Inselwaschbären gönnten sich noch ein letztes Softijs, andere suchten nach einem letzten Souvenir oder deckten sich für die Busfahrt nach Hause ein.
Und dann ging es tatsächlich zum letzten Mal von Hollum zurück in unser Lager.
Das letzte Abendessen und die letzte Handyzeit
Zurück im Lager wartete unser letztes gemeinsames Abendessen auf Ameland auf uns.
Danach folgte auch die letzte reguläre Handyzeit des Ferienlagers.
Doch der wichtigste Programmpunkt des Abends stand noch bevor:
Unsere Abschiedsfeier mit Siegerehrung
Gemeinsam ließen wir die vergangenen zwei Wochen noch einmal Revue passieren und erinnerten uns an viele Spiele, Ausflüge, besondere Situationen und natürlich an die vielen Murmeln, die unsere fünf Waschbärbanden während des Lagers gesammelt hatten.
Und selten war eine Lagerwertung so spannend wie in diesem Jahr.
Noch drei Tage vor dem Ende lagen die ersten vier Waschbärbanden nur ungefähr drei bis vier Murmeln auseinander.
Selbst heute Morgen hätten noch vier verschiedene Waschbärbanden den Gesamtsieg holen können – abhängig davon, wer die letzten Tagesrätsel löst, Maskottchen findet und die entscheidenden Murmeln einsammelt.
Am Abend stand das Ergebnis dann endlich fest.
Wir haben zwei Lagersieger!
Mit jeweils unglaublichen 46 Murmeln teilen sich zwei Waschbärbanden den ersten Platz:
1. Die Teppichflieger – 46 Murmeln
1. Die Schlumpfjäger – 46 Murmeln
Herzlichen Glückwunsch an die Teppichflieger!
Zu den Teppichfliegern gehören unsere Inselwaschbären:
Mathilda (Madita), Matilda, Emma, Leonard, Lieven, Malte, Maximilian und Henry
sowie ihre Betreuer-Waschbärin Jonna.
Und herzlichen Glückwunsch an die Schlumpfjäger!
Zu den Schlumpfjägern gehören unsere Inselwaschbären:
Johanna, Nia, Alexa, Ben, Ruben, Fynn Pe. und Laurin
sowie ihre Betreuer-Waschbärin Angelina.
Und damit wissen wir jetzt auch:
Bens vier Murmeln für den vier Tage lang verschwundenen Waschbären waren am Ende tatsächlich entscheidend für den geteilten ersten Platz!
Aber natürlich haben auch die übrigen Waschbärbanden ein großartiges Lager gespielt:
3. Platz: Die Murmelmöwen – 42 Murmeln
4. Platz: Die Murmelwühler – 40 Murmeln
5. Platz: Absolut Ameland – 35 Murmeln
Herzlichen Glückwunsch an alle fünf Waschbärbanden!
Ihr habt es in diesem Jahr wirklich bis zum Schluss spannend gemacht.
Der große Präsentetisch
Für unsere Inselwaschbären hatten wir außerdem einen Präsentetisch vorbereitet.
Die erstplatzierten Gruppen durften sich zuerst etwas aussuchen, anschließend ging es entsprechend der Platzierung weiter.
Wir hoffen sehr, dass am Ende jeder Inselwaschbär etwas Schönes ergattern konnte und damit noch eine kleine Erinnerung an unser gemeinsames Ferienlager mit nach Hause nehmen kann.
Zeit, Danke zu sagen
Unser letzter gemeinsamer Abend ist natürlich auch der richtige Zeitpunkt, um einmal ganz ausdrücklich Danke zu sagen.
Ein riesiges Dankeschön geht an unsere Chef-Waschbären Lutti und Nicole für die tolle Lagerleitung. Ohne euch würde ein solches Ferienlager überhaupt nicht zustande kommen.
Ein ebenso großes Dankeschön geht an unsere Koch-Waschbären für das grandiose Essen, mit dem ihr uns zwei Wochen lang versorgt habt – und das von unseren vielen hungrigen Waschbären regelmäßig in erstaunlicher Geschwindigkeit weggeputzt wurde.
Natürlich möchten wir uns auch bei unseren Betreuer-Waschbären bedanken. Ohne sie gäbe es keine Spiele, keine AGs, keine Ausflüge und natürlich keine Betreuung unserer Inselwaschbären.
Und dann fehlen noch diejenigen, ohne die dieses gesamte Ferienlager überhaupt keinen Sinn ergeben würde:
Unsere Inselwaschbären!
Danke für diese zwei Wochen mit euch.
Wir hoffen natürlich, viele von euch in den kommenden Jahren wiederzusehen.
Unsere jüngeren Inselwaschbären vielleicht schon im nächsten Jahr wieder bei uns.
Und einige unserer älteren Waschbären können irgendwann altersbedingt leider nicht mehr als Teilnehmende mitfahren.
Aber vielleicht sehen wir manche von euch einige Jahre später auf einmal auf der anderen Seite wieder – als Betreuer-Waschbären.
Denn in diesen zwei Wochen haben wir durchaus einige Inselwaschbären erlebt, bei denen wir uns sehr freuen würden, sie irgendwann einmal in unserem Team begrüßen zu dürfen.
Wenn ihr irgendwann Interesse habt und euch bereit dafür fühlt: Meldet euch gerne. Wir freuen uns auf euch!
Eine außergewöhnliche Lagergemeinschaft
Zum Ende dieser zwei Wochen müssen wir noch einmal etwas sagen, was uns bereits während des Lagers immer wieder aufgefallen ist:
Wir hatten in diesem Jahr eine außergewöhnliche Truppe dabei.
Aus vielen einzelnen Menschen und fünf verschiedenen Waschbärbanden ist innerhalb dieser zwei Wochen eine richtig tolle Lagergemeinschaft entstanden.
Wir haben zusammen gespielt, gelacht, diskutiert, uns gegenseitig geholfen, angefeuert, unterstützt und gemeinsam sehr viele besondere Momente erlebt.
Und selbst unsere erfahrenen Betreuer-Waschbären, von denen einige bereits seit vielen Jahren mit ins Ferienlager fahren, sagen:
Das war außergewöhnlich!!!!
Darauf können wir alle gemeinsam wirklich stolz sein.
Morgen geht es nach Hause
Und nun bleibt uns tatsächlich nur noch eine Nacht auf Ameland.
Morgen geht es zurück nach Deutschland und damit zurück zu euren Familien und Freunden.
Unsere Inselwaschbären bekommen ihre Handys rechtzeitig zurück, damit sie ihre Erziehungsberechtigten auch selbst über unsere Rückfahrt und die aktuelle Ankunftszeit informieren können.
Geplant ist, dass wir morgen die Fähre um 11:00 Uhr von Nes nach Holwerd nehmen.
Anschließend werden wir voraussichtlich gegen 12:00 Uhr mit dem Bus Richtung Xanten starten.
Sobald wir im Bus sitzen und eine realistische Ankunftszeit absehbar ist, informieren wir euch selbstverständlich.
Die aktuelle Ankunftszeit findet ihr:
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hier im Lagertagebuch
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auf unserer Startseite
-
und auf unserem Instagram-Account
Auch unsere Inselwaschbären werden natürlich Bescheid wissen und können euch direkt aus dem Bus informieren.
Während der Fahrt werden wir noch eine Pause machen. Danach werden wir die voraussichtliche Ankunftszeit noch einmal aktualisieren, damit ihr möglichst genau wisst, wann ihr uns in Xanten erwarten könnt.
Und dann heißt es morgen tatsächlich:
Ameland verlassen – und euch alle wiedersehen!
Wir freuen uns schon darauf, morgen gemeinsam in Xanten anzukommen.
Für heute verabschiedet sich der Schreib-Waschbär zum letzten Mal aus einem vollständigen Lagertag auf Ameland.
Tot ziens aus Ameland – bis morgen in Xanten!
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Donnerstag, 13. August 2026
Sonnenuntergang mit den Chef- und Koch-Waschbären
Der gestrige Abend mit unseren Chef-Waschbären und Koch-Waschbären war ein voller Erfolg! Wie uns die Inselwaschbären berichtet haben, verbrachten alle Waschbären einen entspannten Abend am Strand und genossen gemeinsam den Sonnenuntergang.
Und vor allem die Handys am Strand kamen bei unseren Inselwaschbären offenbar ziemlich gut an.
Ein riesiges Lob unserer Chef-Waschbären Nicole und Lutti müssen wir an dieser Stelle außerdem direkt weitergeben:
Wir sind in diesem Jahr sehr viel mit den Fahrrädern auf der Insel unterwegs. Und es ist nun einmal etwas völlig anderes, mit fast 50 Personen gemeinsam in einer großen Gruppe über Ameland zu fahren, als mit ein paar Freunden oder der Familie unterwegs zu sein.
Natürlich gibt es dabei immer mal wieder Kleinigkeiten – aber insgesamt klappt das mit unserer großen Waschbärfamilie wirklich vorbildlich.
Endlich ausschlafen!
Heute Morgen stand dann endlich etwas auf dem Programm, worauf sich vermutlich alle Waschbären gefreut hatten:
Unser Gammelmorgen!
Statt des normalen morgendlichen Programms gab es Brunch und alle durften etwas länger schlafen.
Ein Segen für alle Spätaufsteher!
So schön ein vollgepacktes Ferienlagerprogramm auch sein kann, darf man schließlich nicht vergessen, dass unsere Inselwaschbären immer noch Ferien haben. Und da haben sie es sich natürlich auch verdient, zwischendurch einmal länger im Bett liegen bleiben zu dürfen.
Abgeschlossen wurde unser Gammelmorgen schließlich mit Hot Dogs als Mittagssnack.
Dabei konnten unsere Betreuer-Waschbären, die am Vorabend ihren Betreuerabend verbracht hatten, gleich noch ein weiteres Kompliment an unsere Inselwaschbären weitergeben.
Gestern Morgen waren wir bekanntlich beim Veener Lager zu Besuch. Während ihres Betreuerabends trafen unsere Betreuer-Waschbären einige der dortigen Betreuerinnen wieder – und diese äußerten sich sehr lobend über unser Lager.
Ihnen sei besonders aufgefallen, dass wir eine richtig tolle Truppe und eine sehr schöne Lagergemeinschaft haben.
Und wenn so etwas nicht nur den eigenen Betreuern auffällt, sondern sogar Menschen aus einem anderen Lager, freut uns das natürlich umso mehr!
Mit dem Trecker über den Strand
Nach dem Mittagssnack ging es dann wieder auf unsere Fiets.
Unser Ziel war diesmal der Neser Strand, wo Johann bereits auf uns wartete.
Denn heute stand noch ein echter Ameland-Klassiker auf dem Programm:
Unsere Treckerfahrt am Strand!
Mit dem Trecker ging es am Strand entlang bis an die Spitze der Insel und hinein ins Naturschutzgebiet – an einen Ort, den man sonst nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen kann.
Dort legten wir eine Pause ein und konnten die besondere Umgebung genießen. Viele Inselwaschbären gingen mit den Füßen ins Wasser und genossen die Aussicht.
Und ganz nebenbei wurde dieser Ausflug sogar noch zum Schauplatz einer kleinen Tierrettungsaktion.
Durch die Ebbe hatte sich das Wasser bereits weit zurückgezogen und an einigen Stellen waren kleine Wasserpfützen zurückgeblieben. In einer davon befand sich bei unserer Ankunft noch ein kleiner Fisch.
Jayden nahm sich der Sache mutig an, transportierte den Fisch zurück zum offenen Meer und ließ ihn dort wieder frei.
Noch einmal gut gegangen!
Jetzt können wir nur hoffen, dass er dort nicht direkt der nächsten Möwe begegnet ist.
Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto ging es schließlich mit dem Trecker wieder zurück nach Nes.
Auch Betreuer-Waschbären vergessen mal etwas
Dort angekommen, musste allerdings einer unserer Betreuer-Waschbären etwas eher Unangenehmes feststellen:
Er hatte vergessen, sich einzucremen.
Nachdem die Betreuer-Waschbären unsere Inselwaschbären mehrfach daran erinnert hatten, sich ordentlich mit Sonnencreme einzuschmieren, kam ausgerechnet einer von ihnen selbst mit einem leichten Sonnenbrand zurück.
Auch Betreuer sind eben manchmal vergesslich.
Und vermutlich kennen das viele Eltern selbst: Wenn um einen herum viel los ist, denkt man zunächst daran, dass bei den Kindern alles passt – und vergisst dabei manchmal sich selbst.
Wir sind eben alle nur Menschen – oder in unserem Fall vielleicht doch Waschbären.
Aus schnell wird nicht mehr ganz so schnell
Für den Rückweg zu unserem Lager teilten wir die Inselwaschbären in eine schnellere und eine langsamere Fahrradgruppe auf.
Aus der schnellen Gruppe wurde allerdings ziemlich schnell die nicht mehr ganz so schnelle Gruppe.
Bei Marsel sprang nämlich unterwegs die Fahrradkette heraus.
Also hieß es erst einmal: anhalten, Kette wieder einsetzen und anschließend weiterfahren.
Danach konnten wir unsere Fahrt problemlos fortsetzen – nur eben nicht mehr mit ganz so großem Vorsprung vor unserer langsameren oder, vielleicht besser gesagt, gemütlicheren Gruppe.
Hungrige Waschbären und Currywurst
Zurück im Lager wartete ein warmes Abendessen auf uns:
Currywurst!
Es ist wirklich erstaunlich, mit welcher Geschwindigkeit bei uns manchmal kiloweise Essen verschwindet.
Aber das spricht natürlich einerseits für den großen Hunger unserer Waschbären und andererseits vor allem für unsere Koch-Waschbären.
Deshalb an dieser Stelle noch einmal:
Ein riesiges Dankeschön an unser Küchenteam!
Ohne viele hungrige Waschbären würde allerdings natürlich auch das beste Essen nicht verschwinden. Und davon haben wir hier offensichtlich mehr als genug.
Ein Wunsch lässt sich nicht länger ignorieren
Den Abend ließen wir schließlich auf vielfachen Wunsch unserer Inselwaschbären mit einem Kinoabend ausklingen.
Schon seit unserem ersten Kinoabend wurden unsere Betreuer-Waschbären immer und immer wieder darauf angesprochen:
Nach „Kindsköpfe“ müssen wir auf jeden Fall auch „Kindsköpfe 2“ gucken!
Irgendwann ließ sich dieser Wunsch einfach nicht mehr beiseiteschieben.
Also gab es heute unseren zweiten Kinoabend – natürlich mit „Kindsköpfe 2“.
Gleichzeitig gab es zum letzten Mal Slusheis auf der Insel.
Denn langsam lässt es sich nicht mehr verdrängen:
Unser Ferienlager nähert sich dem Ende.
Nach dem Kino mussten bereits einige Sachen eingeräumt und verstaut werden. Morgen steht dann noch einmal richtig viel Packen und Aufräumen auf dem Programm.
Und so langsam schauen wir mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf die letzten Tage.
Einerseits ist es wirklich traurig, dass unsere gemeinsame Zeit schon bald vorbei ist und wir diese tolle Lagergemeinschaft wieder verlassen müssen.
Andererseits freuen wir uns natürlich auch alle darauf, unsere Familien und Freunde zu Hause wiederzusehen.
Aber noch wollen wir gar nicht zu viele Abschiedsworte verlieren.
Dafür bleibt uns in den nächsten beiden Tagen schließlich noch genug Zeit.
Jetzt genießen wir erst einmal die verbleibende Zeit unserer Waschbärfamilie auf Ameland.
Damit verabschiedet sich der Schreib-Waschbär für heute.
Bis bald und tot ziens aus Ameland!
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Mittwoch, 12. August 2026
Von Eisschollen und Schnitzeln
Unseren Schnitzeldienstag starteten wir nach dem Frühstück mit einem Spiel, das wir tatsächlich schon seit ein paar Jahren nicht mehr gespielt hatten: dem Eisschollenspiel.
Dabei geht es darum, als Waschbärbande möglichst schnell ein „Eisschollenfeld“ zu überqueren, ohne dabei einzubrechen. Gefragt waren also nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Koordination und Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe.
Am Ende gab es sogar einen geteilten ersten Platz:
1. Die Murmelmöwen
1. Die Teppichflieger
3. Die Murmelwühler
4. Die Schlumpfjäger
4. Absolut Ameland
Herzlichen Glückwunsch an die Murmelmöwen und die Teppichflieger zum gemeinsamen Sieg!
Danach wartete allerdings erst einmal ein mindestens genauso wichtiger Programmpunkt auf uns:
Es gab wieder Schnitzel!!!
Und damit war natürlich klar, dass aus einem ganz normalen Dienstag ein Schnitzeldienstag werden musste.
Gut gestärkt schnappten wir uns anschließend unsere Fiets und machten uns auf den Weg zum Strand. Dort wartete bereits der nächste traditionelle Ferienlagerklassiker auf unsere Waschbärbanden:
Der große Sandburgencontest!
Alle fünf Waschbärbanden bekamen die Aufgabe, gemeinsam ein Kunstwerk aus Sand zu erschaffen. Was genau gebaut wurde, blieb dabei vollständig den Gruppen selbst überlassen.
Und die Ergebnisse konnten sich definitiv sehen lassen:
-
Die Teppichflieger bauten ein totes Kamel.
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Die Schlumpfjäger erschufen eine riesige Schildkröte mit zwei kleinen Babyschildkröten.
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Absolut Ameland formte eine Meerjungfrau aus dem Sand.
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Die Murmelmöwen nahmen den Namen Sandburgencontest ziemlich wörtlich und bauten tatsächlich eine Sandburg.
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Die Murmelwühler erschufen eine riesige Krabbe. Vor dieser lag zusätzlich für jedes Gruppenmitglied eine eigene Murmel aus Sand.
Betreuer-Waschbär Jonas von den Murmelwühlern möchte an dieser Stelle außerdem noch einmal ausdrücklich hervorheben, wie gut seine Waschbärbande bei der Aufgabe zusammengearbeitet hat. Er war richtig stolz auf seine Gruppe – und offenbar beruhte das Ganze auf Gegenseitigkeit, denn für das abschließende Gruppenfoto wurde lautstark gefordert, dass natürlich auch der eigene Betreuer-Waschbär gemeinsam mit der Riesenkrabbe aufs Bild gehört.
Abkühlung ja – Schwimmen leider nein
Nach dem Sandburgencontest kühlten wir zumindest noch gemeinsam unsere Füße im Meer ab.
So gerne wir bei dem schönen Wetter auch richtig ins Wasser gegangen wären, mussten wir diesmal leider darauf verzichten. Die Strömung am Strand von Hollum ist aktuell besonders stark, weshalb uns von den Rettungsschwimmern empfohlen wurde, momentan nicht schwimmen zu gehen.
Schade!
Aber bei aller Freude am Meer gilt natürlich:
Sicherheit geht vor!
Schließlich möchten wir am Samstag auch wirklich mit allen unseren Waschbären wieder in Xanten ankommen.
Vielleicht bekommen wir in den nächsten Tagen noch einmal die Möglichkeit, richtig ins Wasser zu gehen. Das werden wir dann sehen.
Die Waschbären erobern die Tanzfläche
Am Abend wartete schließlich eines der großen Highlights unseres Ferienlagers auf uns:
Unsere traditionelle Lagerdisko!
Und selbst unsere erfahrensten Betreuer-Waschbären müssen sagen: Eine Lagerdisko, bei der so viele begeistert mitgemacht haben und die von Anfang bis Ende so gut funktioniert hat, erlebt man wirklich nicht jedes Jahr.
Und das will etwas heißen – schließlich haben wir Betreuer-Waschbären dabei, die bereits seit zehn Jahren oder sogar noch länger mit ins Ferienlager fahren.
Es wurde getanzt, gefeiert und gemeinsam jede Menge Spaß gehabt.
Die Stimmung war sogar so gut, dass wir bis nach Mitternacht feiern konnten!
Wie lange genau?
Das bleibt selbstverständlich unser Lagergeheimnis.
Zu Besuch bei unseren Nachbarn aus Veen
Der Mittwoch ging dann direkt wieder aufregend weiter.
Nach dem Frühstück schnappten wir uns unsere Fahrräder und statteten dem Ferienlager Veen einen Besuch ab. Die Veener sind in diesem Jahr zum ersten Mal auf unserer geliebten Insel unterwegs.
Dort wartete zunächst ein Fußballspiel Veen gegen Xanten auf uns.
Und die erste Halbzeit lief für unsere Inselwaschbären richtig stark!
Durch Tore von Emil, Louis und Max führten wir zwischenzeitlich mit 3:1.
Leider konnten wir diese Führung in der zweiten Halbzeit nicht über die Zeit bringen. Die Veener drehten das Spiel noch und gewannen am Ende mit 4:3.
Nach dem Fußball war allerdings noch lange nicht Schluss.
Es folgten zwei Partien Völkerball – und dort sah die Sache plötzlich ganz anders aus:
Beide Spiele gingen an uns Xantener!
Damit konnten wir uns am Ende eigentlich ziemlich gut einigen:
Die Veener sind wohl etwas besser im Fußball – und wir dafür im Völkerball!
Ein großes Dankeschön geht an das Ferienlager Veen für die tolle Gastfreundschaft.
Und natürlich auch an alle unsere Inselwaschbären: Egal, ob ihr selbst auf dem Feld standet oder vom Rand aus zugeschaut habt – unser Lager wurde richtig stark unterstützt und angefeuert!
Eine besondere Überraschung für das Lagerteam
Nachdem wir wieder mit den Fahrrädern zurück in unser Lager gefahren waren, gab es zunächst ein etwas verspätetes Mittagessen.
Danach hatten unsere Inselwaschbären ein wenig Freizeit.
Und während dieser Freizeit gab es für unsere Waschbären eine ganz besondere Überraschung:
Inselwaschbär Lilly hatte dem gesamten Lagerteam einen Brief geschrieben und sich darin bei allen bedankt!
Da können unsere Betreuer-Waschbären, Koch-Waschbären und Chef-Waschbären eigentlich nur eines sagen:
Danke zurück!
Wir alle sind ehrenamtlich in diesem Ferienlager tätig. Und der schönste Lohn für die ganze Planung, Vorbereitung und die zwei gemeinsamen Wochen ist am Ende zu sehen, dass unsere Inselwaschbären glücklich sind, Spaß haben und gerne hier sind.
Natürlich gibt es während zwei gemeinsamer Wochen auch immer mal wieder kleinere Probleme oder Momente, in denen nicht alles perfekt läuft.
Aber das ist zu Hause schließlich auch nicht anders!
Umso mehr haben wir uns über diese besondere Rückmeldung gefreut.
Und der heutige Tagessieger ist … das Betreuerteam?!
Die Freizeit tat an diesem Nachmittag außerdem allen ganz gut, denn so konnten sich die Inselwaschbären etwas ausruhen.
Für den Abend gab es nämlich noch weitere Tagessieger zu verkünden:
Unsere Betreuer-Waschbären!
Denn heute Abend bekommen unsere Betreuer-Waschbären einmal frei und dürfen ihren Betreuerabend verbringen.
Nach vielen gemeinsamen Tagen voller Planung, Spielen, Organisation und natürlich jeder Menge Lagergewusel dürfen sie damit für einen Abend einmal aus dem Lager herauskommen, gemeinsam etwas unternehmen und ein bisschen abschalten.
Unsere Inselwaschbären bleiben in dieser Zeit selbstverständlich nicht alleine.
Unsere Koch-Waschbären und Chef-Waschbären übernehmen das Lager und haben für den Abend bereits etwas Besonderes geplant:
Es geht an den Strand!
Geplant ist unter anderem, dass die Inselwaschbären dort ihre Handys bekommen und später gemeinsam den Sonnenuntergang am Strand erleben können.
Wie der Abend tatsächlich verlaufen ist, werden wir euch natürlich im nächsten Lagertagebuch berichten – zumindest sobald der Schreib-Waschbär davon erfahren hat.
Denn der Schreib-Waschbär gehört, wenn er gerade nicht schreibt, nun einmal selbst zu den Betreuer-Waschbären und ist deshalb heute Abend nicht mit am Strand.
Was dort also alles passiert, müssen ihm unsere anderen Waschbären anschließend erst einmal erzählen.
Wir sind selbst schon gespannt!
Damit verabschiedet sich der Schreib-Waschbär für heute.
Bis zum nächsten Mal und tot ziens aus Ameland!
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Montag, 10. August 2026
Zwei neue Tagessieger
Unseren Sonntag begannen wir zunächst ganz entspannt mit etwas Freizeit. Beim Frühstück gab es allerdings noch etwas Wichtiges zu verkünden: zwei weitere Tagessieger!
Die Teppichflieger wurden für ihren vorbildlichen Einsatz ausgezeichnet. Wenn irgendwo Hilfe gebraucht wird oder gemeinsam angepackt werden muss, sind sie häufig direkt dabei.
Ebenfalls einen Tagessieg sicherten sich die Murmelmöwen, die besonders durch ihre gute Gruppendynamik auffallen. Sie motivieren sich gegenseitig und schaffen es immer wieder, sich als Gruppe gemeinsam nach vorne zu bringen.
Wobei man fairerweise sagen muss: Beide Begründungen würden durchaus auch auf die jeweils andere Waschbärbande zutreffen. Umso schöner zu sehen, wie gut sich unsere Gruppen mittlerweile zusammengefunden haben.
Wo sind eigentlich die Betreuer-Waschbären?
Die anschließende Freizeit hatte allerdings noch einen ganz bestimmten Grund. Unsere Betreuer-Waschbären hatten nämlich einen äußerst wichtigen Termin.
Während unsere Inselwaschbären das gute Wetter draußen genossen und einen Snack als Mittagessen bekamen, saßen die Betreuer-Waschbären bereits auf ihren Fahrrädern und machten sich auf den Weg nach Nes.
Dort hieß es dann: umziehen, verkleiden und möglichst unerkennbar werden.
Denn es war Zeit für einen echten Ameland-Klassiker:
Das traditionelle Betreuersuchspiel!
Organisiert vom Pastoralteam kamen die Ferienlager, die aktuell auf Ameland unterwegs sind, in Nes zusammen. Die Aufgabe für die Teilnehmenden war anschließend eigentlich ganz einfach:
Findet eure eigenen Betreuer!
Das klingt allerdings deutlich leichter, als es tatsächlich ist.
Wir machten aus dem Betreuersuchspiel gleichzeitig ein weiteres Murmelspiel. Die Waschbärbande, die alle unsere versteckten Betreuer-Waschbären am schnellsten finden konnte, sollte gewinnen.
Besonders gut versteckten sich dabei Betreuer-Waschbär Angelina und Betreuer-Waschbär Jonas.
Angelina war als schwarzes Mecha-Chamäleon unterwegs und konnte sich damit hervorragend im Schatten verstecken. Jonas hatte es dagegen etwas wörtlicher genommen: Er war als Busch verkleidet – und versteckte sich natürlich auch noch mitten in einem Busch.
Das funktionierte offenbar ziemlich gut.
Alle fünf Waschbärbanden fanden Jonas als letzten Betreuer-Waschbären.
Damit entschied letztendlich die Frage, welche Gruppe den Busch zuerst als Betreuer erkannte, über Sieg und Niederlage.
Nach über einer Stunde Suche schaffte es schließlich Absolut Ameland, Jonas als erste Gruppe aufzuspüren und damit das Betreuersuchspiel zu gewinnen!
Die Platzierungen:
-
Absolut Ameland
-
Die Schlumpfjäger
-
Die Teppichflieger
-
Die Murmelwühler
-
Die Murmelmöwen
Herzlichen Glückwunsch an Absolut Ameland zum Sieg!
Wie viele Menschen waren da eigentlich?!
Eine Zahl möchten wir euch an dieser Stelle nicht vorenthalten:
Beim Betreuersuchspiel waren insgesamt 1.536 Teilnehmende angemeldet!
Und genau diese Zahl wurde am Montag direkt zu unserem nächsten Tagesrätsel.
Unsere Waschbärbanden mussten schätzen, wie viele Teilnehmende beim Betreuersuchspiel insgesamt unterwegs gewesen waren.
Dabei lagen allerdings alle Gruppen deutlich zu niedrig.
Am nächsten kamen noch die Murmelwühler, die immerhin 833 Teilnehmende geschätzt hatten. Damit sicherten sie sich eine zusätzliche Murmel für ihre Waschbärbande.
Pommes für die Murmelwühler
Nach dem Betreuersuchspiel lösten die Murmelwühler außerdem ihren zuvor gewonnenen Tagessieg ein.
Gemeinsam mit Chef-Waschbär Nicole und ihrem Betreuer-Waschbären Jonas ging es zum Pommesessen.
Danach machten sich nach und nach alle Waschbären wieder auf den Heimweg. In drei Fahrradgruppen ging es zurück in unser Lager.
Und dort wartete bereits das nächste Highlight:
Wir grillen!
Am Abend wurde gemeinsam draußen gegessen und unsere Koch-Waschbären versorgten uns mit leckerem Essen vom Grill.
Nachdem irgendwann alle satt waren und wir uns langsam in ziemlich gut genährte Waschbären verwandelten, folgte zunächst die obligatorische Handyzeit.
Anschließend stand allerdings noch ein ganz besonderes Spiel auf dem Programm.
Herzblatt – wer findet sein Waschbärpärchen?
Moderiert wurde unser Herzblatt von Moderator und Papa-Waschbär Manuel.
Das Prinzip: Auf der einen Seite saßen jeweils drei Inselwaschbären, auf der anderen Seite ein einzelner Inselwaschbär. Von Moderatorwaschbär Manuel wurde den drei möglichen Herzblättern drei Fragen gestellt. Außerdem durfte der einzelne Inselwaschbär eine weitere Frage stellen und musste sich anschließend allein anhand der Antworten für eine Person entscheiden.
Dabei stellte der einzelne Kandidat jeweils drei vorgegebene Fragen, die vom Moderator Waschbär gestellt wurden, und durfte am Ende noch eine weitere eigene Frage stellen.
Damit allerdings niemand anhand der Stimme erkennen konnte, wer gerade antwortete, flüsterten die drei Inselwaschbären ihre Antworten jeweils einem unserer Betreuer-Waschbären ins Ohr.
Diese wurden anschließend von unserer Susi „Jonas“ mit viel Witz und manchmal auch ein wenig frech zusammengefasst und vorgetragen.
Am Ende fanden sich sechs neue Waschbärpärchen:
-
Zoe und Maxi
-
Simon und Johanna
-
Matilda und Henning
-
Ruben und Lena
-
Tilda und Klaas
Und dann gab es natürlich noch unsere ganz besondere Spezialrunde:
-
Betreuer-Waschbär Angelina und Chef-Waschbärin Nicole
Diese Waschbärpärchen erwartet nun noch eine besondere Aufgabe:
Bei unserer Lagerdisko werden sie gemeinsam als Paar einziehen!
Wir sind schon gespannt, wie das aussehen wird.
Bubble Balls? Leider nein …
Am Montag ging es dann weiter.
Eigentlich stand etwas auf dem Programm, auf das wir uns schon sehr gefreut hatten: Wir wollten die Bubble Balls des Pastoralteams ausleihen.
Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung.
Der Regen sorgte dafür, dass die Aktion wortwörtlich ins Wasser fiel.
Offenbar sollte es mit den Bubble Balls in diesem Jahr einfach nicht sein. Wir hoffen deshalb umso mehr:
Dann eben nächstes Jahr!
Stattdessen wurden wieder verschiedene kreative AGs angeboten. Besonders fleißig wurden T-Shirts gestaltet und Jutebeutel bemalt. Außerdem wurden verschiedene Brettspiele gespielt.
Drei Tage verschwunden!
Und dann geschah etwas, worauf wir mittlerweile schon eine ganze Weile gewartet hatten:
Eines unserer Lagermaskottchen wurde endlich gefunden!
Drei Tage lang hatte sich einer unserer Waschbären erfolgreich irgendwo auf dem Lagergelände versteckt.
Drei Tage!
Malte und Lieven schafften es schließlich, den vermissten Waschbären draußen aufzuspüren.
Da unser Maskottchen diesmal außergewöhnlich lange verschwunden war, gab es auch eine besondere Belohnung: Statt der üblichen einen Murmel erhielten sie drei Murmeln für ihre Waschbärbande.
Das hat sich die ausdauernde Suche auf jeden Fall gelohnt!
Schlag den Betreuer-Waschbär!
Anschließend wartete ein neues großes Spiel auf uns:
„Schlag den Betreuer-Waschbär“
Vorbereitet und moderiert wurde das Spiel von Betreuer-Waschbär Jonas.
Dabei gab es eine Besonderheit: Keiner der anderen Betreuer-Waschbären wusste vorher, welche Spiele auf ihn zukommen würden.
Damit hatten weder Inselwaschbären noch Betreuer-Waschbären die Möglichkeit, sich gezielt vorzubereiten.
Jonas selbst spielte natürlich nicht mit. Schließlich kannte er als Spielleiter sämtliche Aufgaben und hätte den Betreuer-Waschbären damit einen unfairen Vorteil verschafft.
Und damit es nicht nur um Ruhm und Ehre ging, wurde vor dem Spiel ein Einsatz festgelegt:
Gewinnen die Betreuer-Waschbären, gibt es nur 10 Minuten Handyzeit.
Gewinnen die Inselwaschbären, gibt es eine ganze Stunde Handyzeit!
Man kann sich vermutlich vorstellen, welche Seite bei dieser Aussicht besonders motiviert in das Spiel startete.
Sieben Spiele bis zur Entscheidung
Insgesamt warteten sieben unterschiedlich gewichtete Spiele auf beide Mannschaften.
Unter anderem gab es:
-
eine Vier-Gewinnt-Staffel
-
eine Wörterstaffel
-
verschiedene Schätzfragen
-
ein Gegenstandsmemory
-
Tischtennisball-Pusten
-
ein Spiel zum Zuordnen von Begriffen
-
und eine Herausforderung, bei der sich zeigen musste, wie gut man die andere Person eigentlich kennt
Zwischenzeitlich sah es richtig gut für unsere Betreuer-Waschbären aus.
Sie hatten sogar zwei Matchbälle und damit zweimal die Möglichkeit, das gesamte Spiel für sich zu entscheiden.
Doch unsere Inselwaschbären ließen sich davon nicht beeindrucken.
Sie kämpften sich zurück – und am Ende stand tatsächlich fest:
DIE INSELWASCHBÄREN HABEN GEWONNEN!
Damit war natürlich auch klar, was nach dem Abendessen passieren musste.
Eine Stunde Handyzeit!
Der Gewinn wurde direkt eingelöst und unsere Inselwaschbären bekamen die versprochene volle Stunde Handyzeit.
Während dieser Eintrag geschrieben wird, befinden wir uns genau in dieser Handyzeit und warten darauf, dass nach Ablauf der Stunde langsam wieder alle Handys bei uns abgegeben werden.
Danach möchte Chef-Waschbär Lutti noch einmal seinen „Tante-Emma-Laden“ öffnen.
Anschließend werden wir den Abend langsam ausklingen lassen, denn mittlerweile ist es schon wieder ziemlich spät geworden.
Damit verabschiedet sich auch der Schreib-Waschbär für heute.
Bis zum nächsten Mal und tot ziens aus Ameland!
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Samstag, 8. August 2026 – Teil 2
Unsere Inselwaschbären haben Hunger!
Bevor es mit unserem Abendprogramm losgehen konnte, wartete natürlich erst einmal das Abendessen auf uns.
Und dabei mussten unsere Koch-Waschbären und Betreuer-Waschbären feststellen: Heute wurde wirklich ordentlich gegessen! Unsere Inselwaschbären haben uns regelrecht die Haare vom Kopf gefuttert.
Aber so soll es natürlich sein – lieber müssen unsere Koch-Waschbären etwas mehr Essen auf den Tisch stellen, als dass am Ende jemand hungrig ins Bett gehen muss.
Nach dem Abendessen folgte wie gewohnt die obligatorische Handyzeit, bevor es mit einem echten Ferienlagerklassiker weiterging:
„Tut er's oder tut er's nicht?“
Das Prinzip des Spiels ist eigentlich ganz einfach: Für jede Runde wird aus jeder der fünf Waschbärbanden ein Inselwaschbär nach vorne geschickt. Alle fünf bekommen anschließend dieselbe Mutprobe oder Herausforderung gestellt.
Bevor die ausgewählte Person erfährt, was genau sie machen soll, muss die jeweilige Waschbärbande einschätzen:
Tut er's – oder tut er's nicht?
Moderiert wurde das Ganze von Betreuer-Waschbär Jonas, der die verschiedenen Mutproben und Herausforderungen nacheinander verkündete und durch das Spiel führte. Nach jeder Herausforderung wechselten die Kandidatinnen und Kandidaten, sodass im Laufe des Abends jeder Inselwaschbär einer Waschbärbande einmal an der Reihe war.
Und unsere Betreuer-Waschbären hatten sich dafür natürlich einige Aufgaben ausgedacht.
So musste unter anderem ein Hochzeitstanz mit einem Besen aufgeführt werden, Lieder wurden vor dem gesamten Lager vorgesungen und einige Inselwaschbären ließen sich von unseren Betreuer-Waschbären schminken und bemalen.
Natürlich durfte auch ein absoluter Klassiker nicht fehlen: der berüchtigte „Gruß aus der Küche“ – ein besonders „leckeres“ Brot, das von unserer lieben Küche eigens für diesen Anlass zusammengestellt wurde.
Während des Spiels entwickelte sich allerdings noch etwas, das uns Betreuer-Waschbären besonders gefreut hat: Es spielte irgendwann eigentlich gar keine Rolle mehr, aus welcher Waschbärbande jemand kam.
Bei den Herausforderungen wurde angefeuert, applaudiert und mitgefiebert – egal, ob vorne gerade jemand aus der eigenen oder aus einer anderen Waschbärbande stand.
Da hat man wirklich gemerkt, dass aus unseren einzelnen Waschbärbanden mittlerweile eine richtige Lagergemeinschaft geworden ist. Wir verbringen gemeinsam Zeit, lachen miteinander und haben als gesamtes Lager Spaß.
Und genau so soll es sein!
Heiratsanträge im Ferienlager
Ein ganz besonderes Highlight des Spiels waren einige Gedichte mit anschließendem Heiratsantrag, die unsere Inselwaschbären für die Betreuer-Waschbären verfassen mussten.
Und weil wir euch diese Kunstwerke natürlich nicht vorenthalten können, haben wir sie für das Lagertagebuch abgetippt:
Von Rouben an Michael
Michi hat Ehre,
Papier, Stift und Schere,
daraus bastelt er Ameland 2
und ist seit Montag dabei
Willst du mich heiraten?
Von Mathilda an Jonas
Jonas du bist so eine Maus.
Kommst du mit in mein Haus?
Gehen wir beide raus?
Und ich geb dir einen aus
Lieber Jonas diese Woche hast du mich zum Glücklichsten Menschen der Insel gemacht
Deine Haare und dein Aussehen wie Moses und Jesus ziehen mich elektrisch an. Also verlass deine Freundin und wir brennen gemeinsam die Insel ab, also willst du mich heiraten?
Von Henning an Michael
Michi du bist der beste
Einen Handschlag den gibst du feste
Und du in deiner Polizeiweste
Wir kratzen mit dir die Punkte Reste
Deswegen frag ich dich jetzt: willst du mich heiraten?
Von Tilda an Jonna
Jonna du geile Maus
Du hast bestimmt ein schönes Haus
Mit einer großen Maus zuhaus
Und deinem Coolen Freund Klaus
Liebe Jonna, möchtest du mich heiraten und deinen Freund alleine lassen
Von Mira an Jonas
Jonas du süße Maus,
willst du mit zu Klaus nach Haus.
Dann gehen wir raus
Und kaufen uns ein Haus
Lieber Jonas,
Seit dem letzten Sommer kennen wir uns und du ziehst mich magisch an. Nach einem Jahr frag ich dich: willst du mich heiraten
Ob die verschiedenen Anträge von unseren Betreuer-Waschbären tatsächlich angenommen wurden, bleibt natürlich unser Lagergeheimnis.
Eines dürfen wir allerdings verraten:
Es wurde beim obligatorischen Kniefall sogar ein Ring überreicht!
Mehr Informationen gibt es dazu aber nicht. Der Schreib-Waschbär weiß schließlich, wann er schweigen muss.
Das Ergebnis
Nach allen Mutproben und Herausforderungen wurde natürlich auch noch ausgewertet, welche Waschbärbanden bei „Tut er's oder tut er's nicht?“ am erfolgreichsten waren.
Am Ende gab es sogar einen geteilten ersten Platz:
1. Die Murmelwühler
1. Die Murmelmöwen
3. Absolut Ameland
4. Die Schlumpfjäger
5. Die Teppichflieger
Herzlichen Glückwunsch an die Murmelwühler und die Murmelmöwen zum gemeinsamen Sieg!
Halbzeit auf Ameland
Und damit ist tatsächlich schon die Hälfte unserer gemeinsamen Zeit auf Ameland vorbei.
Einerseits merken wir mittlerweile natürlich alle, dass die vergangenen Tage vollgepackt mit Spielen, Ausflügen, Aktionen und vielen neuen Eindrücken waren – und dementsprechend sind wir durchaus auch ein bisschen erschöpft.
Andererseits bedeutet Halbzeit aber auch:
Wir haben noch eine komplette Woche vor uns!
Und auf die freuen wir uns schon sehr. Es warten noch einige Programmpunkte, Spiele und hoffentlich jede Menge besondere Momente auf unsere Waschbärfamilie.
Die erste Woche war bereits großartig – jetzt sind wir gespannt, was die zweite Hälfte unseres Ferienlagers noch für uns bereithält.
Hoffentlich wird die zweite Woche sogar noch besser als die erste!!!
Damit verabschiedet sich der Schreib-Waschbär für heute endgültig.
Gute Nacht und tot ziens aus Ameland!
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Samstag, 8. August 2026
Taschengeld, Süßigkeiten und kreative Waschbären
Den Donnerstag starteten wir mit einem weiteren Ausflug in die Stadt. Nachdem unsere Chef-Waschbären die Inselwaschbären mit ihrem Taschengeld versorgt hatten, konnte in Hollum wieder fleißig eingekauft werden. Dabei wanderten natürlich auch die ein oder andere Tüte Chips, Cola und andere Leckereien in die Einkaufstaschen.
Manchmal ist es eben doch ganz schön, wenn Mama und Papa zwei Wochen lang nicht direkt danebenstehen und ein Auge darauf haben, was gerade alles gekauft wird.
Aber genau für solche Dinge ist ein Ferienlager schließlich auch da: Unsere Inselwaschbären sollen die Zeit genießen, aus ihrem normalen Alltag herauskommen und gemeinsam etwas völlig anderes erleben. Und wenn es ihnen am Ende gefallen hat, heißt es hoffentlich im nächsten Jahr wieder: Auf nach Ameland!
Zurück im Lager wurden verschiedene AGs angeboten. Dabei konnten wieder Jutebeutel, Kerzen und Armbänder gestaltet werden.
Besonders gefragt war diesmal Betreuer-Waschbär Jonna. Sie half zahlreichen Inselwaschbären dabei, Paracord-Armbänder zu knüpfen und erklärte immer wieder geduldig, wie die verschiedenen Schritte funktionieren. Danach hatte sie sich auf jeden Fall ein bisschen Pause verdient.
Grandios gemacht, Jonna! So vielen Inselwaschbären beizubringen, wie die Armbänder funktionieren, ist schließlich auch eine Leistung.
Unser erster Tagessieger
Nach dem Abendessen und der allseits beliebten Handyzeit wurde eine weitere Premiere gefeiert: Zum ersten Mal in diesem Lager wurde ein Tagessieg vergeben.
Und dieser ging an die Murmelwühler!
Sie hatten sich die Auszeichnung durch ihren tollen Einsatz verdient. Besonders in Erinnerung geblieben war dabei ihr Umgang mit Betreuer-Waschbär Michael beim Flugzeugabsturzspiel. Diesen hatten sie nicht einfach irgendwie zurück ins Lager transportiert, sondern besonders vorsichtig und sanft getragen.
Herzlichen Glückwunsch an die Murmelwühler zum ersten Tagessieg des Lagers!
Was ist eigentlich Jeopardy?
Viel Ruhe bekam Jonna an diesem Abend allerdings nicht. Denn anschließend stand bereits das nächste Murmelspiel an: Jeopardy, vorbereitet und moderiert von Betreuer-Waschbär Jonna.
Für alle, die das Spiel nicht kennen: Bei Jeopardy handelt es sich um ein Wissensspiel mit verschiedenen Kategorien. Je nach Schwierigkeit einer Frage können unterschiedlich viele Punkte gewonnen werden. Damit waren Wissen, gutes Überlegen und natürlich auch ein bisschen Mut bei der Auswahl der Fragen gefragt.
Am Ende konnten die Teppichflieger das Spiel für sich entscheiden!
Die Platzierungen:
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Die Teppichflieger
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Die Schlumpfjäger
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Die Murmelmöwen
-
Absolut Ameland
-
Die Murmelwühler
Glückwunsch an die Teppichflieger zum Sieg!
Hoher Besuch im Lager
Am Freitag mussten unsere Waschbären dann etwas früher aus ihren Betten kommen. Das hatte allerdings einen guten Grund, denn wir erwarteten Besuch:
Karsten, Lasse, Maxi, Wumpe und Henni vom Pastoralteam 2 kamen zu uns ins Lager, um gemeinsam mit uns unsere Lagermesse zu feiern.
An dieser Stelle möchten wir ein paar Worte über das Pastoralteam verlieren, denn seine Aufgaben auf Ameland gehen weit über die gemeinsamen Gottesdienste hinaus.
Das Pastoralteam wird vom Katholischen Ferienwerk Ameland aus dem Bistum Münster während der gesamten sechs Wochen nach Ameland entsandt. Da mit Karsten auch ein Pastor zum Team gehört, können die Pastoralteams gemeinsam mit den verschiedenen Ferienlagern auf der Insel ihre Lagermessen feiern.
Doch damit ist ihre Arbeit längst nicht beendet. Sie helfen dabei, die verschiedenen Lager auf Ameland miteinander zu vernetzen, sind bei Problemen wichtige erste Ansprechpartner und organisieren unter anderem das Betreuendensuchspiel oder die bei den Inselwaschbären beliebten Bubble Balls.
Und zusätzlich zu all diesen Aufgaben sind die fünf Mitglieder des Pastoralteams 2 einfach grandiose Menschen, die bei uns jederzeit gerne im Lager begrüßt werden.
Da das Pastoralteam 2 und auch unsere Betreuer-Waschbären schon seit mehreren Jahren in ähnlicher Zusammensetzung unterwegs sind, kennen sich unsere Waschbären und das Pastoralteam inzwischen natürlich ziemlich gut. Das macht die Zusammenarbeit und die Vernetzung auf der Insel umso einfacher.
Danke für euren Besuch und die gemeinsame Lagermesse!
Wasser, Äpfel und blinde Waschbären
Nach dem leckeren Mittagessen ging es mit einem großen Stationsspiel weiter. An verschiedenen Stationen mussten unsere Waschbärbanden ganz unterschiedliche Fähigkeiten unter Beweis stellen.
Unter anderem mussten Tischtennisbälle in Becher geworfen werden, bei einer Schwamm-Wasser-Staffel möglichst viel Wasser transportiert und beim Apfeltauchen Äpfel ohne die Hilfe der Hände aus dem Wasser geholt werden.
Außerdem wartete ein Hindernisparcours, der blind absolviert werden musste. Hier waren besonders gute Kommunikation und Vertrauen innerhalb der Waschbärbanden gefragt.
Musikalisch wurde es beim Wassergurgeln: Verschiedene Musikstücke mussten erkannt werden, obwohl sie lediglich mit Wasser im Mund vorgegurgelt wurden.
Am Ende konnten sich erneut die Murmelwühler durchsetzen!
Besonders beim Hindernisparcours zeigten sie, wie gut sie mittlerweile als Gruppe zusammenarbeiten. Mit starkem Teamwork absolvierten sie den Parcours in Rekordzeit und legten damit einen wichtigen Grundstein für ihren Sieg.
Die Platzierungen:
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Die Murmelwühler
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Die Teppichflieger
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Absolut Ameland
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Die Schlumpfjäger
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Die Murmelmöwen
Glückwunsch an die Murmelwühler zu einer weiteren starken Leistung!
Ein Waschbär kehrt zurück!
Nach dem Abendessen erwartete uns dann noch hoher Waschbärbesuch.
Ein Waschbär aus dem vergangenen Jahr kehrte nach Ameland zurück:
Betreuer-Waschbär Nele ist da!
Eigentlich sollte Nele auch in diesem Jahr die gesamten zwei Wochen gemeinsam mit uns auf Ameland verbringen. Sie hatte das Lager mit vorbereitet und mitgeplant, konnte dann aber aus beruflichen Gründen sehr kurzfristig doch nicht mitfahren.
Umso mehr haben wir uns gefreut, dass sie wenigstens für das Wochenende zu unserer Waschbärfamilie stoßen konnte.
Mit ihrer Ankunft gab es allerdings noch einen weiteren Grund zum Feiern. Nele war nämlich mit dafür verantwortlich, dass Betreuer-Waschbär Michael erst am Montag auf Ameland angekommen war.
Die beiden hatten einen Tag vor Beginn unseres Ferienlagers geheiratet!
Und natürlich konnten wir sie nicht einfach kommentarlos im Lager ankommen lassen.
Gemeinsam hatten wir deshalb ein Plakat für das frischvermählte Paar vorbereitet. Nachdem Michael seine Nele von der Fähre abgeholt hatte, wartete bei ihrer Ankunft im Lager bereits die nächste Überraschung:
Unsere Inselwaschbären bildeten ein Spalier, durch das die beiden gemeinsam laufen durften. Natürlich durfte dabei auch der traditionelle Reis für das frischvermählte Paar nicht fehlen.
Alles Gute zur Hochzeit, Nele und Michael!!!
Und auch an dieser Stelle noch einmal großen Respekt an euch beide: Direkt nach der eigenen Hochzeit gemeinsam mit unseren Inselwaschbären nach Ameland zu fahren, ist wirklich keine Selbstverständlichkeit. Vielen Dank für euren Einsatz für unser Ferienlager!
Nach dieser besonderen Begrüßung wurde der restliche Abend etwas entspannter. Es gab freie Zeit, draußen wurde gespielt und alle konnten den Abend gemeinsam genießen.
Drei Sieger beim Völkerball?!
Den heutigen Samstag begannen wir dann sportlich mit einem Völkerballturnier unserer fünf Waschbärbanden.
Dabei entwickelte sich insbesondere zwischen drei Mannschaften ein überraschend enger und spannender Kampf um den Turniersieg. Am Ende konnte sich tatsächlich keine der drei Mannschaften entscheidend absetzen.
Das Ergebnis:
1. Platz: Die Murmelwühler
1. Platz: Die Teppichflieger
1. Platz: Die Murmelmöwen
4. Die Schlumpfjäger
5. Absolut Ameland
Drei erste Plätze bei einem Turnier – das muss man auch erst einmal schaffen!
Herzlichen Glückwunsch an unsere drei Siegerbanden!
Ein kreativer Samstagmittag
Nach dem Mittagessen gab es auf vielfachen Wunsch unserer Inselwaschbären erneut verschiedene AGs.
Dabei wurden wieder fleißig Paracord-Armbänder geknüpft, zahlreiche Jutebeutel gestaltet und auch einige Kerzen verschönert.
Wer darauf gerade keine Lust hatte, konnte Karten spielen, draußen Fußball spielen oder einfach ein bisschen die Sonne genießen. So konnte jeder Inselwaschbär den Nachmittag auf die eigene Art verbringen.
Wie es heute noch weitergeht?
Geplant ist ein alter Ferienlagerklassiker: „Tut er's oder tut er's nicht?“
Unsere Betreuer-Waschbären haben dafür bereits einige kleinere Mutproben und Herausforderungen vorbereitet.
Nun sind wir gespannt, welche unserer Inselwaschbären sich trauen, welche Herausforderungen angenommen werden – und bei welchen Aufgaben es am Ende vielleicht doch lieber heißt:
„Tut er's nicht!“
Mehr dazu gibt es dann im nächsten Lagertagebuch.
Bis dahin verabschiedet sich der Schreib-Waschbär erst einmal wieder.
Tot ziens aus Ameland! 🦝
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Mittwoch, 5. August 2026
Abkühlung am Hollumer Strand
Den Dienstag begannen wir nach dem Frühstück mit verschiedenen AGs. Dabei gab es erneut sowohl sportliche als auch kreative Angebote für unsere Inselwaschbären. Zum ersten Mal wurden in diesem Jahr Jutebeutel bemalt, außerdem entstanden weitere kreative Kunstwerke. Auch die letzte noch nicht vollständig fertige Gruppenfahne konnte endlich beendet werden, sodass nun alle fünf Waschbärbanden mit einer eigenen Fahne ausgestattet sind.
Das Mittagessen wurde an diesem Tag etwas vorgezogen, denn anschließend stand unser erster Ausflug zum Strand auf dem Programm. Da unser Lager in diesem Jahr etwas weiter vom Meer entfernt liegt, mussten wir uns zunächst auf eine kleine Fahrradtour begeben. Unser Weg führte uns durch Hollum, am Leuchtturm vorbei und schließlich zum Hollumer Strand.
Dort angekommen, ging es für viele Inselwaschbären direkt in das kühle Nass. Besonders die Wellen sorgten für große Begeisterung und jede Menge Spaß. Für unseren ersten Strandbesuch hatten wir uns außerdem einen ausgesprochen passenden Tag ausgesucht, denn es war sehr, sehr heiß.
Die größte Herausforderung war dabei fast schon der Weg über den Sand: Wer barfuß unterwegs war, musste ziemlich schnell laufen, da der Boden von der Sonne so stark aufgeheizt worden war, dass man sich beinahe die Füße verbrannte.
Nach einer ausgiebigen Erkundung des Wassers machten wir uns schließlich wieder auf den Heimweg, bevor die starke Sonne doch noch für Sonnenbrände sorgen konnte. Bislang ist uns zum Glück kein solcher unter die Augen gekommen. Offenbar haben sich unsere Inselwaschbären an die mehrfachen Hinweise der Betreuer-Waschbären gehalten und sich gründlich eingecremt.
Ein besonders großes Lob geht an dieser Stelle an unsere Inselwaschbären: Der gesamte Ausflug konnte nur deshalb so entspannt, schnell und unkompliziert ablaufen, weil alle aufmerksam mitgemacht, aufeinander geachtet und die gemeinsamen Absprachen zuverlässig umgesetzt haben. Viele Hinweise mussten überhaupt nicht wiederholt werden, sodass wir die gemeinsame Zeit am Strand umso mehr genießen konnten.
So hören wir das natürlich gerne – besonders bei einem so wichtigen Thema!
Der Tante-Emma-Laden öffnet
Als wir wieder im Lager angekommen waren, gab es schon bald das Abendessen. Nach dem Essen und der allseits beliebten Handyzeit öffnete unser Chef-Waschbär Lutti anschließend seinen „Tante-Emma-Laden“.
Heutzutage würde man dazu vermutlich eher Lagerkiosk sagen. Aber wenn man eine Ferienfreizeit seit fast 40 Jahren begleitet, bleiben manche Dinge eben beim Alten – und damit natürlich auch ihre Namen.
Im Tante-Emma-Laden können unsere Inselwaschbären günstig Süßigkeiten kaufen. Diese wurden bereits vor dem Lager in Großpackungen besorgt. So müssen die Inselwaschbären nicht ihr gesamtes Taschengeld in den Geschäften der Insel ausgeben, wo dieselben Süßigkeiten häufig deutlich teurer sind.
Das erste große Murmelspiel
Am Abend stand dann das erste große Murmelspiel des Lagers auf dem Programm: das „Joses-Spiel“, vorbereitet und moderiert von Betreuer-Waschbär Jonas.
An dieser Stelle ist eine kurze Erklärung notwendig: Vor einigen Jahren wurde aus Betreuer-Waschbär Jonas plötzlich „Joses“. Diesen Namen gaben ihm damalige Teilnehmende – insbesondere die sogenannten Power Girls – während der Ferienfreizeit.
In dieser Zeit entstand auch das Spiel, weshalb es bis heute den Namen „Joses-Spiel“ trägt.
Die Waschbärbanden mussten sich bei verschiedenen kleinen Spielen beweisen. Unter anderem wurden durcheinandergeratene Wörter wieder in die richtige Reihenfolge gebracht, bei einer Zeitstaffel möglichst genau vorgegebene Zeiten getroffen sowie Bilder von Prominenten und die Umrisse verschiedener Länder erkannt.
Nach der Auswertung stand schließlich die erste Siegerbande eines großen Murmelspiels fest:
Die Murmelwühler gewannen das Joses-Spiel und damit fünf Murmeln für ihre Waschbärbande!
Herzlichen Glückwunsch zu diesem erfolgreichen Auftakt!
Die weiteren Platzierungen:
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Die Murmelwühler – fünf Murmeln
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Die Teppichflieger – vier Murmeln
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Absolut Ameland – drei Murmeln
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Die Schlumpfjäger – zwei Murmeln
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Die Murmelmöwen – eine Murmel
Nach der Siegerehrung ging es für unsere Inselwaschbären direkt ins Bett, denn am nächsten Morgen wartete bereits das nächste große Spiel.
Ein Flugzeugabsturz im Lager
Den Mittwoch begannen wir nach dem Frühstück mit dem Murmelspiel „Flugzeugabsturz“. Dabei mussten zahlreiche Gegenstände gefunden werden, die nach einem vermeintlichen Flugzeugabsturz über das gesamte Lagergelände verteilt waren.
Von Stiften über Dekogegenstände bis hin zu verschiedenen Sportgeräten war vieles verschwunden und musste von den Waschbärbanden wieder zurückgebracht werden.
Sogar drei unserer Betreuer-Waschbären waren bei dem Absturz verloren gegangen: Angelina, Michael und Jonas mussten ebenfalls gefunden und sicher zurückgebracht werden. Michael und Jonas waren offenbar nicht mehr in der Lage, den Rückweg selbstständig anzutreten, und mussten deshalb von den Inselwaschbären getragen werden.
Zum Glück wurden alle drei Betreuer-Waschbären wohlbehalten zurückgebracht!
Besonders hervorgehoben werden müssen dabei die Murmelwühler. Laut Michael transportierten sie ihn ausgesprochen sanft und sicher zurück zum Lager. Auch nach einem Flugzeugabsturz ist schließlich ein vorsichtiger Umgang mit gestrandeten Betreuer-Waschbären wichtig.
Nach der sorgfältigen Begutachtung aller zurückgebrachten Gegenstände – und natürlich auch der Betreuer – stand das Ergebnis fest:
Die Schlumpfjäger gewannen den Flugzeugabsturz und damit fünf Murmeln!
Herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung!
Die weiteren Platzierungen:
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Die Schlumpfjäger – fünf Murmeln
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Absolut Ameland – vier Murmeln
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Die Murmelmöwen – drei Murmeln
-
Die Teppichflieger – zwei Murmeln
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Die Murmelwühler – eine Murmel
Inselwaschbären gegen Betreuer-Waschbären
Nach dem leckeren Mittagessen öffnete Chef-Waschbär Lutti erneut seinen Tante-Emma-Laden. Dieses Mal warteten sogar einige neue Süßigkeiten im Sortiment auf unsere Inselwaschbären.
Anschließend ging es wieder nach draußen. Dort traten die Inselwaschbären bei einer Partie Völkerball gegen die Betreuer-Waschbären an.
Besonders Leonard muss an dieser Stelle hervorgehoben werden: Während andere den heranfliegenden Bällen vielleicht lieber ausgewichen wären, fing er beinahe jeden Ball der Betreuer-Waschbären einfach ab. Eine beeindruckende Leistung, die es den Erwachsenen alles andere als leicht machte.
Ein ruhiger Kinoabend
Nach dem Abendessen und der Handyzeit hatten unsere Betreuer-Waschbären schließlich einen etwas entspannteren Abend vorbereitet. Gemeinsam wurden zahlreiche Filmvorschläge gesammelt, bevor sich die Inselwaschbären für „Kindsköpfe“ entschieden.
Während dieser Eintrag geschrieben wird, sitzen sie mit einer Tüte Chips vor dem Film und verfolgen gespannt die Handlung.
Es ist jedes Jahr aufs Neue erstaunlich, wie ruhig eine ganze Gruppe während eines Kinoabends plötzlich werden kann. Zu anderen Zeitpunkten ist es schließlich eher selten, dass es im Lager über einen längeren Zeitraum derart still bleibt.
So geht Lagerleben!
Als die Betreuer-Waschbären nach dem Kinoabend kurz den Aufenthaltsraum verließen, um noch etwas zu klären, wartete bei ihrer Rückkehr eine tolle Überraschung auf sie: Emma, Lena, Mira, Zoe und die beiden Mat(h)ildas hatten ganz von sich aus bereits damit begonnen, den Raum wieder vom Kinosaal in unseren normalen Aufenthaltsraum zurückzuverwandeln.
Ein ganz großes Dankeschön für diesen vorbildlichen Einsatz! Genau dieses selbstständige Mitdenken, gemeinsame Anpacken und gegenseitige Unterstützen macht unser Lagerleben aus.
Genauso geht Lagerleben!
Damit verabschiedet sich der Schreib-Waschbär für heute.
Bis bald von der Insel! Hoffentlich können wir euch schon bald wieder von vielen weiteren tollen Erlebnissen berichten.
Tot ziens aus Ameland!
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Montag, 3. August 2026
Kikeriki – das erste große Wecken
Heute starteten wir den Tag mit unserem ersten großen Wecken. Zum ersten Mal wurden unsere Inselwaschbären von den Betreuer-Waschbären und passender Musik aus ihren Betten geholt.
Dabei bekamen wir tatkräftige Unterstützung von unserem gefiederten Nachbarn: Auf dem Gelände halten unsere Vermieter nämlich einige Hühner und mindestens einen Hahn, der jeden Morgen lautstark „Kikeriki!“ ruft. Zumindest unsere Betreuer-Waschbären wurden dadurch bereits vor dem eigentlichen Wecker geweckt.
Natürlich können wir nicht für alle Inselwaschbären sprechen, aber auch von einigen von ihnen haben wir bereits gehört, dass der Hahn bei ihrem morgendlichen Weckprogramm ebenfalls erfolgreich war.
Nach dem großen Wecken ging es zunächst zum Frühstück. Anschließend – und nachdem hoffentlich alle gründlich ihre Zähne geputzt hatten – wurden die ersten AGs des Lagers angeboten.
Sport, Kreativität und schnelle Karten
Betreuer-Waschbär Manuel ging mit den meisten Inselwaschbären nach draußen und bot dort verschiedene sportliche Aktivitäten an. Von Fußball über Volleyball bis hin zu allem, worauf die Inselwaschbären in diesem Bereich gerade Lust hatten, war einiges dabei.
Bei Betreuer-Waschbär Angelina wurde es kreativ. Die ersten Inselwaschbären begannen damit, ihre T-Shirts zu bemalen. Außerdem wurden einige hübsche Armbänder gefertigt und schöne Bilder gemalt.
Betreuer-Waschbär Jonas bot währenddessen Karten- und Brettspiele an. Einige Inselwaschbären widmeten sich dabei fast ausschließlich dem für sie neuen Spiel „Jungle Speed“.
Das Spiel wurde nicht nur erstaunlich schnell erlernt, sondern anschließend auch direkt sehr gut umgesetzt. Einige Inselwaschbären schafften es sogar, den eigentlich mit dem Spiel vertrauten Betreuer-Waschbären Jonas wie einen Anfänger aussehen zu lassen und ihn zu besiegen.
Chapeau! Das Spiel wurde wirklich schnell verstanden und anschließend beeindruckend gut gespielt.
Im Laufe des Tages tauchten außerdem alle drei Lagermaskottchen wieder auf, die sich in der vergangenen Nacht versteckt hatten. Zum Glück – schließlich möchten wir unsere Lagermaskottchen nicht schon an den ersten Tagen irgendwo im Lager verlieren.
Panierter Kohlrabi und Bratwurst
Nach den AGs wartete das Mittagessen auf uns. Es gab Bratwurst mit verschiedenen Beilagen.
Der Schreib-Waschbär muss an dieser Stelle ausdrücklich erwähnen, dass ihm besonders die panierten Kohlrabischeiben sehr gut geschmeckt haben – auch wenn sie eigentlich nur eine der Beilagen zur Bratwurst waren.
Gut gestärkt machten wir uns anschließend zum ersten Mal auf den Weg in die Stadt.
Unser erster Ausflug nach Hollum
Unser Lager liegt etwas außerhalb. Unsere einzigen direkten Nachbarn sind unsere Vermieter, die Hühner samt Hahn und die vielen umliegenden Felder. Trotzdem können wir Hollum innerhalb von ungefähr 30 Minuten zu Fuß erreichen.
Dort konnten sich alle Inselwaschbären mit ihrem ausgezahlten Taschengeld eindecken. Ob Souvenirs, Postkarten oder natürlich jede Menge Süßigkeiten gekauft wurden, haben wir Betreuer-Waschbären zwar nicht im Einzelnen kontrolliert – trotzdem konnten wir beobachten, wie unterschiedlich unsere Inselwaschbären ihr Taschengeld ausgaben.
Für viele Inselwaschbären und natürlich auch für unsere Betreuer-Waschbären durfte ein Besuch in einer Eisdiele nicht fehlen. Ein „Softijs“ gehört natürlich für einen Besuch auf Ameland dazu.
Als wir aus Hollum zurückkehrten, war endlich auch unser Team der Betreuer-Waschbären vollständig: Jonna und Michael waren endlich auf Ameland angekommen!
Eigentlich wollten die beiden bereits mittags bei uns sein. Da sie jedoch mit dem Zug anreisten, kam es zu „etwas“ Verspätung. Am Ende erreichten sie uns mehr als fünf Stunden später als ursprünglich geplant.
Allen, die gelegentlich oder regelmäßig mit der Bahn unterwegs sind, müssen wir zu diesem Thema vermutlich nicht mehr viel erzählen.
Endlich vollständig
Nach dem Abendessen spielten wir als nun endlich vollständiges Lager noch ein Kennenlernspiel. Dabei konnten wir uns alle etwas besser kennenlernen.
Für Jonna und Michael ging es zunächst darum, viele Inselwaschbären überhaupt erst einmal kennenzulernen. Einige Gesichter waren ihnen allerdings bereits vertraut: Schließlich sind sowohl die beiden Betreuer-Waschbären als auch einige unserer Wiederholungswaschbären nicht zum ersten Mal bei unserer Ferienfreizeit dabei.
Anschließend fielen wir nach diesem ereignisreichen Tag nach und nach alle müde in unsere Betten.
Natürlich halten wir euch auch weiterhin hier im Lagertagebuch auf dem Laufenden. Dabei ergänzen oder berichtigen wir auch gerne einmal Dinge, die während der Telefonate in der Handyzeit vielleicht vergessen, verwechselt oder durcheinandergebracht wurden.
Schließlich wissen wir alle, wie schwierig es manchmal sein kann, sich spontan an jeden einzelnen Programmpunkt eines ereignisreichen Tages zu erinnern – besonders dann, wenn man nicht selbst die vollständige Planung vorbereitet und den gesamten Ablauf organisiert hat.
Unsere Inselwaschbären sollen die vielen neuen Eindrücke genießen, alles auf sich einprasseln lassen und nicht ständig sämtliche organisatorischen Abläufe im Kopf behalten müssen. Dafür sind schließlich unsere Chef-Waschbären, Koch-Waschbären und natürlich vor allem die Betreuer-Waschbären zuständig.
Für heute verabschiedet sich der Schreib-Waschbär.
Gute Nacht und tot ziens aus Ameland!
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Schnitzelsonntag, 2. August 2026
Endlich auf Ameland!
Gestern begann für unsere Waschbärfamilie endlich das große Abenteuer. Müde, aber gleichzeitig auch aufgeregt, stiegen unsere Inselwaschbären, Betreuer-Waschbären, Koch-Waschbären und Chef-Waschbären in den Bus und machten sich gemeinsam auf den Weg nach Ameland.
Die Anreise wurde zwischenzeitlich noch einmal spannend: Wegen einer Autobahnsperrung mussten wir einen Umweg fahren und erreichten die Fähre erst ziemlich knapp. Doch zum Glück hat alles funktioniert und wir konnten wie geplant auf die Insel übersetzen.
Auch beim Gepäck ging dieses Mal alles gut: Anders als im vergangenen Jahr wurde kein Koffer mit dem einer fremden Person vertauscht. Alle Koffer und Waschbären kamen gemeinsam und wohlbehalten auf Ameland an.
Nach der Überfahrt ging es mit einem weiteren Bus zu unserem diesjährigen Lager. Dieses liegt zwischen Ballum und Hollum und damit an einem anderen Ort als unser Lager im vergangenen Jahr, das sich in Nes befand. Da wir zum ersten Mal in diesem Haus untergebracht sind, mussten wir uns zunächst orientieren und unsere neue Umgebung kennenlernen.
Dafür gibt es hier einiges zu entdecken: Im Außenbereich befinden sich unter anderem ein Fußballfeld, ein Volleyballfeld und jede Menge Platz zum Spielen und Austoben. Im Inneren des Hauses wartet sogar ein Kicker auf uns.
Den ersten Tag nutzten wir daher vor allem dazu, in Ruhe anzukommen, das Lager einzurichten, die ersten Personen kennenzulernen und uns mit dem Haus und dem Gelände vertraut zu machen. So konnten sich nach und nach alle Inselwaschbären, Betreuer-Waschbären, Koch-Waschbären und Chef-Waschbären in ihrem neuen Zuhause für die kommenden zwei Wochen einfinden.
Fünf neue Waschbärbanden
Am gestrigen Abend und in der Nacht teilten unsere Betreuer-Waschbären die Gruppen für das diesjährige Lager ein. Nach dem Frühstück war es dann endlich so weit: Die Gruppeneinteilung wurde verkündet und fünf neue Waschbärbanden fanden sich zusammen.
Anschließend machten sich die Gruppen direkt an ihre ersten gemeinsamen Aufgaben. Sie überlegten sich Gruppennamen und gestalteten ihre eigenen Gruppenfahnen.
Bei dieser kreativen Arbeit wurden wir allerdings von einem äußerst wichtigen Programmpunkt unterbrochen: Unsere Koch-Waschbären hatten für uns ein großartiges Mittagessen gezaubert.
Es gab Schnitzel!
Nachdem die Schnitzel restlos weggeputzt worden waren, konnte die Arbeit an den Fahnen gut gestärkt fortgesetzt werden. Am Ende standen nicht nur fünf fertige Gruppenfahnen, sondern auch die Namen unserer diesjährigen Waschbärbanden fest:
- Die Teppichflieger – Jonnas Gruppe
- Die Schlumpfjäger – Angelinas Gruppe
- Absolut Ameland – Manuels Gruppe
- Die Murmelmöwen – Michaels Gruppe
- Die Murmelbären – Jonas Gruppe
Welche dieser fünf Waschbärbanden in den kommenden zwei Wochen wohl die meisten Murmeln sammeln wird?
Die erste Erkundungsfahrt
Nachdem die Gruppenfahnen fertiggestellt waren, wurden unsere Fahrräder ausprobiert. Die Waschbärbanden machten sich gemeinsam mit ihren jeweiligen Gruppenbetreuern auf den Weg und drehten eine kurze Runde durch die Umgebung.
Dabei konnten wir überprüfen, ob alle Fahrräder richtig funktionieren und gut zu den jeweiligen Inselwaschbären passen. Gleichzeitig bot die Fahrt eine gute Gelegenheit, endlich etwas aus dem Lager herauszukommen und die direkte Umgebung ein wenig zu erkunden.
Unsere Betreuer-Waschbären Michael und Jonna konnten ihre eigenen Gruppen heute noch nicht begleiten. Sie werden erst morgen, also am Montag, zu uns nach Ameland kommen. Bis dahin wurden sie bei der Fahrradrunde von unseren Chef-Waschbären vertreten.
Wir freuen uns natürlich alle schon sehr darauf, dass Jonna und Michael morgen zu unserer Waschbärfamilie dazustoßen und das Team damit vollständig ist.
Nach unserer Rückkehr wartete bereits das Abendessen auf uns. Danach folgte für viele Inselwaschbären ein ganz besonderer Höhepunkt: die erste Handyzeit des Lagers.
Diese wurde natürlich ausgiebig genutzt. Wir hoffen, dass dabei auch viele Nachrichten und Telefonate ihren Weg nach Hause gefunden haben und die ersten Berichte von unserer Ankunft auf Ameland übermittelt wurden.
Anschließend hieß es noch einmal: bewegen! Bei einer gemeinsamen Runde Völkerball konnten sich unsere Inselwaschbären ordentlich auspowern und den ersten vollständigen Lagertag sportlich ausklingen lassen.
Die Waschbären sind los
Heute Abend wird sich außerdem zum ersten Mal unser Lagermaskottchen verstecken. Wobei wir in diesem Jahr streng genommen nicht nur ein Maskottchen haben, sondern gleich fünf: eine große Stoff-Waschbärmama und ihre vier kleinen Babywaschbären.
In manchen Nächten wird sich nur einer der Waschbären verstecken, in anderen Nächten verschwinden vielleicht sogar mehrere von ihnen. Wir sind schon sehr gespannt, wie viele Waschbären heute Nacht ausbüxen und morgen von unseren Inselwaschbären gesucht werden müssen.
Wer eines unserer flüchtigen Maskottchen findet, gewinnt damit eine Murmel für die eigene Waschbärbande.
Auch das erste Tagesrätsel wurde von den Betreuer-Waschbären bereits gestellt. Nun sind wir gespannt, ob unsere Inselwaschbären wissen – oder zumindest richtig einschätzen können –, wie groß unser gesamtes Lagergelände eigentlich ist.
Die Auflösung gibt es morgen.
Ab morgen können wir euch voraussichtlich auch auf unseren verschiedenen Kanälen regelmäßiger mit Neuigkeiten aus dem Lager versorgen, denn dann werden endlich alle Betreuer-Waschbären auf Ameland versammelt sein.
Für heute verabschiedet sich der Schreib-Waschbär und wünscht allen eine gute Nacht.
Tot ziens aus Ameland!
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Ameland II 2026 – Die Rückkehr der Waschbären
In den Sommerferien 2025 waren sieben Waschbären auf Ameland unterwegs. Sie organisierten für unsere Teilnehmenden eine schöne und abwechslungsreiche Zeit auf der Insel, planten die Tagesprogramme, bereiteten Spiele vor, führten sie durch und waren natürlich jederzeit für die Teilnehmenden da.
Doch die viele Planung und Vorbereitung machte hungrig.
Eines Nachts, als die Teilnehmenden und unsere Küche bereits friedlich schliefen, schlichen sich die Waschbären unter der Führung von Papa-Waschbär Manuel in die Küche. Dort machten sie sich auf die Suche nach etwas Nervennahrung, um anschließend gestärkt noch bessere Tagesprogramme vorbereiten zu können.
Seit dieser nächtlichen Aktion steht fest: Unsere Betreuerinnen und Betreuer sind die Waschbären des Ferienlagers.
In diesem Jahr kehren fünf der damaligen sieben Waschbären nach Ameland zurück. Gemeinsam bilden sie unsere Betreuer-Waschbären. Am kommenden Samstag, dem 1. August 2026, werden sich noch viele weitere Waschbären um sie scharen:
die Chef-Waschbären, die als Lagerleitung den Überblick behalten,
die Koch-Waschbären, die dafür sorgen, dass diesmal möglichst niemand heimlich die Küche plündern muss,
und natürlich unsere zahlreichen Inselwaschbären, also die Teilnehmenden des diesjährigen Ferienlagers.
Gemeinsam wird sich die gesamte Waschbärfamilie auf den Weg nach Ameland machen und dort für zwei Wochen die Insel unsicher machen.
Die Waschbärbanden
Auf Ameland werden sich die Inselwaschbären zu verschiedenen Waschbärbanden zusammenschließen. Jede Waschbärbande wird von einem Betreuer-Waschbären begleitet und tritt bei Spielen, Aufgaben und Wettbewerben gegen die anderen Banden an.
Die Betreuer-Waschbären freuen sich schon sehr darauf, die übrigen Waschbären kennenzulernen, und haben bereits einiges für die gemeinsame Zeit vorbereitet.
Natürlich hofft jeder Betreuer-Waschbär schon jetzt ein wenig darauf, am Ende ausgerechnet die beste Waschbärbande des Jahres anzuführen. Doch dafür müssen zunächst fleißig Murmeln gesammelt werden.
Die große Murmeljagd
Während der beiden Wochen können die Waschbärbanden bei verschiedenen Spielen, Aufgaben und Wettbewerben Murmeln gewinnen. Je besser eine Bande bei einem Spiel abschneidet, desto mehr Murmeln wandern auf ihr Konto.
Dabei kommt es nicht nur auf Schnelligkeit und Geschick an. Auch Wissen, Kreativität, Teamarbeit und ein gutes Miteinander können für den Erfolg einer Waschbärbande entscheidend sein.
Zusätzlich gibt es jeden Tag weitere Möglichkeiten, eine Murmel für die eigene Bande zu erspielen:
Beim Tagesrätsel können die Inselwaschbären gemeinsam knobeln und eine zusätzliche Murmel gewinnen.
Außerdem werden sich unsere Waschbär-Maskottchen jeden Abend irgendwo im Lager verstecken. Wer es am nächsten Tag findet, gewinnt ebenfalls eine Murmel für die eigene Waschbärbande.
Doch nicht nur die regulären Spiele und Rätsel werden belohnt. Eine Waschbärbande kann sich außerdem durch außergewöhnliche Leistungen einen besonderen Tagessieg verdienen. Dieser wird beispielsweise für besonders gutes Teamwork, außergewöhnlichen Einsatz oder gemeinsam überwundene Herausforderungen vergeben.
Ein Tagessieg muss allerdings nicht zwangsläufig jeden Tag verliehen werden. Er ist eine besondere Auszeichnung für eine Waschbärbande, die an diesem Tag in besonderer Weise hervorsticht.
So kann am Ende jede einzelne Murmel entscheidend sein. Die Waschbärbande, die nach zwei Wochen die meisten Murmeln gesammelt hat, wird zur besten Waschbärbande 2026 gekürt und geht damit in die Geschichte unseres Ferienlagers ein.
Jeder Betreuer-Waschbär hofft natürlich schon jetzt, dass er oder sie am Ende genau diese Bande anführen wird.
Doch dazu mehr, wenn wir auf Ameland sind …
Während der Ferienfreizeit wird euch der Schreib-Waschbär hier auf unserer Website mit dem Lagertagebuch und einer Fotogalerie auf dem Laufenden halten. Gleichzeitig werden unsere Instagram-Waschbären den Instagram-Account @ameland_2_ferienfreizeit regelmäßig mit Eindrücken aus unserem Lageralltag füttern.
So könnt ihr die Abenteuer der Waschbärfamilie auch von zu Hause aus verfolgen.
Wir freuen uns schon darauf, bald gemeinsam nach Ameland aufzubrechen!
Bis dahin – tot ziens!